Der Trend heißt “Streaming” anstatt “Runterladen”. Beim Streaming werden aus einem Computernetz empfangene Audiodaten zeitgleich empfangen und wiedergegeben. Das Streaming bezeichnet die Datenübertragung und die gestreamten Programme nennt man Stream.
Streaming sorgt für kostenfreie musik nach Wahl

Das Streaming wird fälschlicherweise mit dem Radio verwechselt. Beim Streaming kann aber jeder einzelne Benutzer separat und auf Aufforderung hin eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung von seinem Computer zu dem Server des Senders realisieren.
Eine spezielle Software wird in der Regel über das Plug-in, das im Webbowser integriert ist, genutzt. Die automatische Aufrufung wird aktiviert, wenn eine Seite angeforderte Streamingdateien enthält. Diese Softwareprogramme werden meistens kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hier gibt es aber auch vollständig eigenständige Musikwiedergabeprogramme, diese sind allerdings kostenpflichtig.

Musikstartups spezialisieren sich auf das Streaming

Es existieren bereits mehrere Musikstartups, die sich darauf spezialisiert haben, Musik online zur Verfügung zu stellen. Man hat die Möglichkeit über die jeweilige Seite, jede musik zu hören, aber dies ist nur via dem Internet möglich.
Beim Streamen von musik müssen weniger Lizenzgebühren gezahlt werden als beim Radio. Für die Benutzer ist diese Variante perfekt, denn wer am Computer oder Laptop sitzt, kann sich quasi ohne Kosten und Verpflichtung musik anhören.
Die Hersteller der Unterhaltungselektronik haben sich bereits auf den neuen Trend eingestellt. Media-Adapter und so genannte Streaming-Clients sorgen dafür, dass man die Sounds mittlerweile kabellos vom PC zur Anlage streamen kann, sodass ein wesentlich besserer Sound erreicht wird.

Musikserver klinken sich automatisch ein

Es gibt am Markt bereits fertige Musik-Server, die über einen großen Speicher verfügen, sich in das bestehende WLan-Netzwerk automatisch einklinken und die benötigten Protokolle unterstützen. Mit einer Fritzbox kann man nicht nur seine MP3-Dateien abspielen, sondern auch Musik hören, wenn der PC nicht eingeschaltet ist.
Technikfreaks und Computerbastler bauen sich eigene Musikserver, um zu streamen. Das erfordert aber wirklich weitreichende Fachkenntnisse und ist für einen Laien schwer realisierbar. Hier eignen sich die frei zugänglichen Alternativen auf alle Fälle besser, um seine eigene musik auszuwählen und zu hören. Zudem ist das Streaming frei von Rechtsverletzungen und zieht keine Konsequenzen nach sich.

Wer Musik Streaming auf der eigenen Party nutzen möchte findet hier weitere Informationen.